


Das Friedrich-Ludwig-Jahn Bad in Benshausen wurde ursprünglich 1934 errichtet. In den Jahren 1999 bis 2000 wurde das Freibad komplett modernisiert und nach neuesten Gesichtspunkten der Technik umgebaut. Benshausen liegt im Thüringer Wald und somit in der Region Deutschlands mit den wenigsten Sonnenstunden im Jahr. Das Freibad wurde vor dem Umbau gar nicht beheizt, allerdings war klar, dass das Bad langfristig nur mit beheiztem Wasser für die Besucher attraktiv sein wird. Um die Betriebskosten des Freibades niedrig zu halten, wurde die Beheizung des Badewassers mit einer solarthermischern Absorberanlage geplant. 2001 wurde diese Solarabsorber-Anlage installiert. Die 370 m2 Absorber wurden auf den Dächern der Umkleidekabinen, Toiletten und des Carports verlegt. Die Absorberanlage erhitzt das Badewasser im Freibad auf angenehme 24°C und schaltet sich dann automatisch ab. Die Investitions-kosten für das Absorbersystem von 30.504 EUR hatten sich bereits nach 4,5 Jahren amortisiert, obwohl der Eintrittspreis im Freibad Benshausen mit 2 EUR pro Tag deutlich unter dem der herkömmlich beheizten Freibädern (3 bis 3,5 EUR) in der Umgebung liegt. Die spezifischen Kosten der solaren Energie zur Beheizung des Bades liegen, bezogen auf die Mindestnutzungszeit der Absorberanlage von 25 Jahren, unter 1,5 ct/kWh.
Eine Beschreibung der Anlage und die technischen Daten finden sie hier:
Friedrich-Ludwig-Jahn Bad, Benshausen


Um fast 85% konnte der Energiebedarf des Freibades Borssum in Emden durch den Einsatz der 1.900 m² großen Absorberanlage zur Schwimmbadwasser-erwärmung und der 12,5 m² Flachkollektoren zur Duschwasser-erwärmung reduziert werden. Die zusätzlich installierte Wärmepumpe gewährleistet auch bei schlechtem Wetter eine Beckenwassertemperatur von 23°C. Die neue Solaranlage versorgt neben dem Freibad auch den angrenzenden Supermarkt mit Wärme. Dadurch wird eine ganzjährige Nutzung der solarthermischen Energie ermöglicht.
Eine Beschreibung der Anlage und die technischen Daten finden sie hier:
Freibad Borssum in Emden


Seit der Sanierung des Freibades Hänigsen 2005 wird das Badewasser nicht mehr mit Öl, sondern mit Sonnenenergie beheizt. Hierdurch wird der Haushalt der Gemeinde Uetze pro Saison um ca. 20.000 Euro entlastet. Das Beckenwasser wird mit 580 m2 Sportsolar und 160m2 ClassicSolar Absorbern beheizt. Die SportSolar-Anlage der Firma SOLKAV ist nicht auf dem Dach eines Gebäudes, sondern in der Beckenumrandung integriert. Der begehbare Solarabsorber spart nicht nur Heizkosten, sondern auch die Kosten einer traditionellen Beckenumrandung.
Eine Beschreibung der Anlage und die technischen Daten finden sie hier:
Freibad Hänigsen, Niedersachsen


Im Rahmen der Sanierung der Wärmeversorgung des Schwimmbades in Lenk musste ein Ersatz für die Kurzwellensenderabwärme gefunden werden, die das Schwimmbad 20 Jahre gratis mit Wärme versorgt hatte. Die Überlegung, Solarenergie auch im Rahmen der Brauchwasservorwärmung zu nutzen, kam zum Tragen, da die Beheizung des Freibades mit traditionellen Mitteln wie Öl/ Gas oder Elektrizität nicht erlaubt war. Mit dem Solardach AS konnte sowohl das Freibad als auch das Schwimmbad im Innenraum das ganze Jahr mit Sonnenenergie versorgt werden. Im Sommer hat das Freibad Priorität, im Winter entscheidet sich dies je nach Temperaturniveau zwischen Hallenbad und Kombispeicher. Beim Solardach AS handelt es sich um ein komplettes Dachsystem (Unterdach, wasserdichte Dachhaut, Eindeckung). Bei vergleichbaren Jahreserträgen konnte die Fläche beim Solardach AS gegenüber herkömmlichen Schwimmbad-Kunststoffabsorbern stark reduziert werden. Die Lösung Edelstahl- Solardach ist bei einer Lebensdauer von über 30 Jahren zudem eindeutig dauerhafter. Im Rahmen der Sanierung des Schwimmbades war dies ein wesentlicher Punkt, weil die Eternitdachfläche undicht war.
Eine Beschreibung der Anlage und die technischen Daten finden sie hier:
Schwimm - und Freibad Lenk


Das Freibad Grünhöfe wurde am 01.07.1961 eröffnet. In den siebziger Jahren ist dann eine Heizungsanlage zur Beheizung der Schwimmbecken nachgerüstet worden. Seit 2006 wird das Freibad Grünhöfe in einzelnen Schritten saniert. Im Jahr 2007 wurde entschieden, dass die abgängige Heizungsanlage durch eine Schwimmbadabsorberanlage ersetzt wird. Auf dem langen Gebäudetrakt konnte insgesamt eine Absorberfläche von 820 m2 installiert werden. Die Absorberanlage hat im 1. Betriebsjahr 2008 eine Wassertemperatur von 26°C erreicht, wobei dann die Anlage abgeschaltet wird. Die niedrigste Wassertemperatur lag bei 20°C. Von daher sind nach dem ersten Betriebsjahr alle Erwartungen erfüllt worden. Die Anlage kann auch auf das Nichtschimmerbecken umgeschaltet werden.
Eine Beschreibung der Anlage und die technischen Daten finden sie hier:
Freibad Grünhöf


Für das Kombibad Billstedt wurde gemeinsam mit Bäderland Hamburg eine bislang Europaweit einmalige, massgeschneiderte Lösung entwickelt.
Mit dieser Anlage werden ca. 50% des bislang benötigten Gasverbrauches eingespart. Wenn die Sonne einmal nicht scheint, wird die Wärme aus der Umgebung in Verbindung mit der Wärmepumpe genutzt. Zusätzlich wird die Abwärme des Gasmotors für Heizung und Warmwasseraufbereitung verwendet.
Eine Beschreibung der Anlage und die technischen Daten finden sie hier:
Kombibad Billstedt

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